Von Chopin bis Clubbeats: Wie die FEUERWERK Klavierakademie 2026 Millionen Fans der Klaviermusik weltweit erreichte

Wenn Jahr für Jahr elf außergewöhnliche Klaviertalente für 10 Tage in Einbeck in die Tasten greifen, wird die Stadt zu einem bemerkenswerten Hotspot der Klaviermusik. Vom 21. bis zum 29. März fand die FEUERWERK Klavierakademie 2026 in der Klavierstadt Einbeck statt – eine Woche voller musikalischer Intensität, künstlerischer Reifung und mitreißender Konzerte, die weit über die Grenzen Südniedersachsens hinaus bemerkenswerte Beachtung fand.

Die FEUERWERK Akademie unter der Leitung des renommierten Pianisten und Pädagogen Gintaras Januševičius folgt einem besonderen Prinzip: Man kann sich nicht bewerben. Die Teilnehmer:innen werden weltweit bei Wettbewerben und Festivals aufgrund ihrer herausragenden Leistungen gesichtet und direkt nach Einbeck eingeladen. In diesem Jahr versammelten sich erneut elf Ausnahmetalente, um an ihrem Repertoire zu feilen.

Der Auftakt der Woche war für die Stipendiat:innen direkt mit Verantwortung verbunden: Am ersten Tag besetzten sie die Juryposten des Einbecker Klavierfrühling 2026. Dieser Rollenwechsel markierte für die Stipendiat:innen den Beginn einer arbeitsreichen Woche, die von täglichem Üben, den Meisterklassen an zwei Konzertflügeln im Kammersaal, fünf Akademiekonzerten, stetigem Feilen an der künstlerischen Persönlichkeit bis hin zu Aufnahmen im D-Room Studio Hannover geprägt war.

Sicher auch wegen des hohen Pensums entstand von Beginn an ein tiefes Gemeinschaftsgefühl. So bot beispielsweise der traditionelle Kochabend in den Einbecker Kulturbüros im Druckerviertel viel Raum für kulturellen Austausch: Die kulinarische Reise reichte von litauischer kalter Rote-Bete-Suppe bis hin zum australischen Dessert-Klassiker „Pavlova“.

Dass die FEUERWERK Akademie international aufgestellt ist, wurde auch durch einen Funfact am Rande deutlich:

Ein Video der FEUERWERK-Abschlussparty, bei denen die Pianisten gemeinsam an zwei Flügeln die 4. Etüde von Chopin mit modernen Clubbeats fusionierten, entwickelte sich in den sozialen Netzwerken tatsächlich zum globalen Phänomen. Mit mehreren Millionen Aufrufen, schnell über 14.000 Likes (Stand 7. April 2026) und 6500 Shares wurde das Video zur perfekten Visitenkarte für die Klavierstadt  Einbeck:

Ein Beweis, dass Klassik, Jugendlichkeit und Kreativität hier eindrucksvoll gelebt und erlebt werden können.

Die musikalischen Ergebnisse der Woche wurden in fünf Konzerten präsentiert, die auch dieses Jahr wieder auf große Resonanz stießen. Die Konzertsäle im Alten Sudhaus Einbeck, im Prinzenpalais Wolfenbüttel und im Theater in der List (Hannover) waren schon Wochen vorher wieder gewohnt schnell restlos ausgebucht. Sodann bildete das Abschlusskonzert der Akademie in der Stiftskirche Bad Gandersheim den imposanten Höhepunkt der Akademiewoche. Der wunderschöne Kirchenraum der Stiftskirche begeisterte Publikum und Pianisten schon vor dem Konzert gleichermaßen. Und zu allen Konzerten riss es die Konzertbesuchern zum Abschluss applaudierend von den Bänken. „An Standing Ovations  gewöhnt man sich zum Glück nie – es ist immer wieder ein wundervolles Gefühl, mit unserer Musik Menschen begeistern zu dürfen.“ so Gintaras Janusevicius und Martin Keil, die beiden Köpfe der Klavierstadt Einbeck, nach dem Abschlusskonzert in der Stiftskirche. Das Repertoire der Pianist:innen war wieder breit gefächert. Neben den großen Meistern wie Liszt, Beethoven, Rachmaninoff und Chopin erklangen auch selten gehörte Werke von Komponisten wie Revutsky (Ukraine), Čiurlionis (Litauen), Duran (Spanien) oder Gulda (Österreich).

Ein kulturelles Leuchtturmprojekt dieser Größenordnung ist nur durch starke Unterstützer möglich. Ein besonderer Dank gilt wie immer der AKB-Stiftung, der KWS SAAT Einbeck, der Einbecker Brauhaus AG und der Einbecker Morgenpost. Als neue Förderer sind die part AG und die Allianz Vertretung Michael Dimke 2026 mit angetreten. Auch dem Landkreis Northeim und hier insbesondere der Schirmherrin Fau Landrätin Astrid Klinkert-Kittel wird für die Unterstützung und das Grußwort zum Galakonzert in der Stiftskirche großer Dank ausgesprochen.

Tastenmagie in „Hogwarts“: Der 12. Einbecker Klavierfrühling setzt neue Maßstäbe

Am Samstag, den 21. März 2026 wurde wieder zum Einbecker Klavierfrühling in die Klavierstadt Einbeck eingeladen. Dabei verwandelte sich unsere idyllische Fachwerkstadt bereits zum zwölften Mal einen ganzen Tag lang in ein pulsierendes Zentrum der deutschen Nachwuchs-Pianistik. Was vor über einem Jahrzehnt klein begann, hat sich längst zu einer festen Größe im bundesweiten Klavierwettbewerbskalender entwickelt. Und doch fühlte sich auch die Edition 2026 wieder an wie ein frischer Aufbruch: mit neuen Gesichtern, innovativen Preisen und einem Hauch von Hollywood.

Rekorde, Regionen und ein Hauch von Zauberei

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden den Weg nach Einbeck. Das Feld war so bunt wie die gespielten Partituren: Von lokalen Talenten aus der direkten Nachbarschaft über Gäste aus dem fernen Berlin bis hin zu weit gereisten Pianisten aus Schifferstadt in Rheinland-Pfalz. Trotz der beachtlichen Größe ist es Organisator Martin Keil und dem künstlerischen Leiter Gintaras Januševičius gelungen, das bewährte „familiäre Gefühl“ zu bewahren. Man kennt sich, man schätzt sich – und man feiert gemeinsam die Klaviermusik.

Ein besonderer Moment der diesjährigen Ausgabe wird wohl noch lange in Erinnerung bleiben: Als die Teilnehmerin Aniya Saha in der ehrwürdigen Aula der Goetheschule das „Hedwig’s Theme“ aus Harry Potter anstimmte, war das Raunen im Saal förmlich greifbar. Unter den Studenten der FEUERWERK Klavierakademie gilt die Goetheschule ohnehin schon seit Jahren als das „Hogwarts von Einbeck“ – Aniyas Auftritt machte die Illusion perfekt und ließ die Jury verzückt zurück.

Premieren auf und neben der Bühne

Der 12. Klavierfrühling bot wieder einige Premieren:

  • Sechs Hände, ein Klavier: Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs trat ein 6-händiges Ensemble auf und bewies, wie viel Energie (und Koordination!) an einem einzigen Instrument möglich ist.
  • Jury-Debüts: Die Jurybank war auch dieses Jahr wieder mit FEUERWERK Akademiestudent:innen besetzt, für die das Mitwirken in einer Wettbewerbsjury zum größten Teil Neuland war. Sie brachten somit frischen Wind in die Bewertung. Die Begeisterung über das Niveau der Wettbewerbsteilnehmerinnen war riesig, und die jungen Experten konnten wertvolle Erfahrungen in der pädagogischen Beurteilung sammeln.
  • Der OKTAV-Sonderpreis: Eine echte Bereicherung war der neu ausgelobte Sonderpreis der Plattform OKTAV. Der Gewinner, Konrad Lau, darf sich über ein ganzes Jahr Zugang zu einem digitalen Notenarchiv freuen, das so gewaltig ist, dass man wahrscheinlich hundert Jahre bräuchte, um jedes Stück einmal zu spielen. Die OKTAV Plattform ist ein Service von Schott Music.

Hannover dominiert die Spitzenplätze

Besonders auffällig war in diesem Jahr die enorme Qualität der Klavierspielenden aus der niedersächsischen Landeshauptstadt. Hannover untermauerte seinen Ruf als Talentschmiede für den Klaviernachwuchs eindrucksvoll. Gleich viermal wurde die höchste Wertung, der 1. Preis mit Auszeichnung, vergeben. Philipp Bolgov, Maia Matyash, Lennart Meinen und Sofiia Yaroshenko stammen aus der hannoverschen Klavierszene. Die fünfte Gewinnerin eines 1. Preis mit Auszeichnung heißt Nicole Cesenov und kommt aus Bielefeld.

Neben den klassischen Platzierungen wurden auch wieder kreative Sonderpreise verliehen, die den Wettbewerb so menschlich machen: Auszeichnungen gab es unter anderem für das beste Programm, die beste Interpretation eines bestimmten Genres und sogar für das schönste Bühnenoutfit.

Ein Dank an die Gemeinschaft sowie die Förderer und Sponsoren

Ein Event dieser Größenordnung lebt vom Ehrenamt und von engagierten Unterstützern. Dank der erstklassigen Bewirtung, die dieses Jahr für die Besucher und Teilnehmer unter der Leitung von Jolanda Fritz vom in der Jungen Linde residierenden Verein mutig e.V. erbracht wurde, fühlten sich Gäste und Künstler rundum wohl. Für die Verpflegung der insgesamt 14 Juroren sorgte dieses Jahr wieder mardin – der schnellste und dabei sicher auch einer der bsten Imbisse in Einbeck. Die Mischung aus professionellem Anspruch und herzlicher Gastfreundschaft bleibt das Markenzeichen des Klavierfrühlings.

Als verlässliche und treue Förderer stehen uns seit Jahren zur Seite: die KWS SAAT SE, die mit der wichtigen Grundförderung dafür Sorge trägt, dass dieses Event Jahr für Jahr realisiert werden kann und die Firma Schott Music, die als Sponsor für die vielen Sachpreise in Form von wertvollen Notenhefte für viel Freude sorgt.

Namentlich erwähnt werden sollen mit Maki Hayashida, Marc Pierre Toth und Artur Pacewicz an dieser Stelle noch einmal die drei Juroren, die sich als erfahrene Profimusiker auf die drei Wettbewerbsorte aufteilte und mit ihrer großen Erfahrung den FEUERWERK Klavierakdemiestudenten zur Seite standen. Herzlichen Dank dafür, dass ihr Euch einen, bzw. inkl. Anreise teils sogar drei Tage für den Klavierfrühling Zeit genommen habt. Das ist großartig!!!

Last but not least sprechen wir auch noch einmal unseren Dank den Eltern, Lehrern, Freunden und Bekannten der teilnehmenden Pianist:innen aus. Ihr habt es wieder einmal möglich gemacht, dass wir in Einbeck so viele und so gut vorbereitete Wettbewerbspianist:innen begrüßen durften.

Wir freuen uns schon jetzt auf den Frühling im kommenden Jahre – wenn es dann am Sonntag, den 20. März 2027 in Einbeck wieder heißt: Bühne frei für die Stars von morgen!

Ein klangvolles FEUERWERK steht bevor!

Es liegt wieder Musik in der Luft! Die FEUERWERK Klavierakademie 2026 steht in den Startlöchern und bereitet sich darauf vor, unsere Region in ein strahlendes Zentrum internationaler Tastenvirtuosität zu verwandeln. Unter der Leitung des renommierten Pianisten Gintaras Januševičius werden erneut elf Ausnahmetalente aus aller Welt in der Klavierstadt Einbeck zusammenkommen, um gemeinsam zu arbeiten, zu lernen und – vor allem – uns mit ihrem Spiel zu verzaubern.

Musikalische Reise durch die Region: Die Konzertorte

Das Besondere am FEUERWERK ist seit jeher, dass die Musik nicht an einem Ort verweilt. Die Akademie bespielt die schönsten Räume der Region und schafft so für jedes Programm die passende Atmosphäre. Freuen Sie sich 2026 auf folgende Stationen:

  • Kammersaal Einbeck: Der intime Rahmen für das beliebte TUTTI Familienkonzert (Mittwoch, 25. März).
  • Altes Sudhaus der Einbecker Brauhaus AG: Wo Industriegeschichte auf Hochkultur trifft (Donnerstag, 26. März).
  • Theater in der List, Hannover: Ein Gastspiel in der Landeshauptstadt, das die Strahlkraft unserer Akademie unterstreicht (Freitag, 27. März).
  • Prinzenpalais Wolfenbüttel: Edles Ambiente für glanzvolle Klavierabende (Samstag, 28. März).

Ein emotionales Comeback: Zurück in der Roswithastadt

Ein ganz besonderes Highlight erwartet uns zum krönenden Abschluss: Nach sechs Jahren Pause kehrt das FEUERWERK endlich zurück in die Stiftskirche nach Bad Gandersheim! Die einzigartige Akustik des Doms bietet die perfekte Bühne für das große Abschlusskonzert am Sonntag, den 29. März. Es ist eine Rückkehr zu einer liebgewonnenen Tradition, die wir gemeinsam mit unserem Partner Concerto Bad Gandersheim feiern.

Die Vorfreude ist bereits sichtbar

Wer in diesen Tagen durch Bad Gandersheim spaziert, kann es kaum übersehen: Die Vorfreude ist offiziell im Stadtbild angekommen! Die ersten großen Werbebanner wurden jüngst aufgestellt und kündigen das musikalische Ereignis des Frühjahrs an.

Zur offiziellen Präsentation der Banner trafen sich (v.l.n.r. auf dem Foto): Dr. Gisbert Vogt (part AG), Bürgermeister Niklas Kielhorn, unser Koordinator der Klavierstadt Einbeck Martin Keil sowie Martin Heubach von Concerto Bad Gandersheim. Diese starke Partnerschaft zeigt einmal mehr, wie sehr die Musik unsere Städte miteinander verbindet.

Wir laden Sie ein: Seien Sie dabei, wenn die neue Generation internationaler Ausnahmetalente die Tasten zum Glühen bringt. Notieren Sie sich die Termine – das FEUERWERK 2026 wird brillant!

Eine neue Ära beginnt: Das Hanse-Klavierfestival wird zur Biennale!

Liebe Klavierfreunde, liebe Hanse-Enthusiasten,

wir blicken zurück auf ereignisreiche und klangvolle Jahre mit dem Hanse-Klavierfestival. Jede Edition war ein Fest der Musik, der Begegnung und des Austauschs über die Stadtgrenzen hinweg. Wir haben gemeinsam musikalische Reisen unternommen, faszinierende Komponisten entdeckt und die reiche Tradition der Hanse in modernen Klängen neu aufleben lassen.

Und genau deshalb – aus all diesen wunderbaren Erfahrungen heraus – haben wir uns entschieden, einen großen und spannenden Schritt nach vorne zu machen: Das Hanse-Klavierfestival wird ab sofort zur Biennale!

Das bedeutet, unsere nächste große Festival-Edition wird im Jahr 2027 stattfinden.

Warum dieser Schritt? Qualität braucht Raum und Zeit!

Vielleicht fragt ihr euch jetzt: Warum diese Veränderung? Die Antwort ist ganz einfach: Wir lieben das Hanse-Klavierfestival so sehr, dass wir ihm noch mehr Raum zum Atmen und Wachsen geben möchten.

Jedes Jahr in allen Partner-Hansestädten die Segel zu setzen, war eine wunderbare Herausforderung. Doch wir haben gemerkt: Wahre Exzellenz und tiefgehende kulturelle Verbindungen brauchen Zeit. Durch den Wechsel zum zweijährigen Rhythmus können wir:

  • Die Vorfreude auf die jeweils nächste Edition steigern: Stellt euch vor, wie wir auf die nächste Edition hinfiebern werden! Ein Fest, das alle zwei Jahre stattfindet, wird zu einem ganz besonderen Ereignis, zu einem echten Highlight in unserem kulturellen Kalender.
  • Unsere Netzwerke stärken: Die Arbeit hinter den Kulissen ist unglaublich wichtig. Die Partnerschaften mit Alfeld, und bald auch mit Hildesheim oder Hannover, sollen nicht nur oberflächlich sein. Wir können nun noch intensiver zusammenarbeiten, um einzigartige Konzertformate zu entwickeln, die genau auf unsere Städte und unser Publikum zugeschnitten sind. Diese Zeit für Planung und Austausch ist Gold wert.
  • Musikalische Reisen auf höchstem Niveau gestalten: Wir wollen keine Routine, sondern immer wieder neue, inspirierende und hochkarätige Konzertabende schaffen, die in Erinnerung bleiben. Die längere Vorbereitungszeit gibt uns die Möglichkeit, die Programme noch feiner zu kuratieren und die besten Pianistinnen und Pianisten mit hanseatischem Geist für euch zu gewinnen.

„Die Umstellung zur Biennale lässt die Vorfreude wachsen! Eine fantastische Idee“, so Hermann Mahnke, ein langjähriger Kulturfreund der Klavierstadt Einbeck.

„Mehr Zeit für Vernetzung bedeutet noch tiefere, musikalische Erlebnisse. Wir freuen uns auf 2027!“, ergänzt Thomas Meißner, Kulturpartner aus Alfeld.

Die Reise hat gerade erst begonnen!

Auch wenn wir uns jetzt noch knapp zwei Jahre gedulden müssen, bis die nächsten Konzertflügel erklingen: Hinter den Kulissen brodelt es bereits vor Ideen! Wir nutzen die kommenden Monate intensiv, um gemeinsam mit unseren Partnern die Biennale 2027 zu planen. Es wird eine Zeit voller kreativer Zusammenarbeit, spannender Entdeckungen und der Festigung unserer kulturellen Bande.

Wir freuen uns riesig auf diesen neuen Weg, auf die gemeinsame Vorbereitung und vor allem auf ein unvergessliches Hanse-Klavierfestival 2027!

Bleibt uns gewogen und gespannt, denn bald gibt es weitere Details zu berichten.

Herzliche musikalische Grüße, Euer Team des Hanse-Klavierfestivals

Martin Keil / Gintaras Januševičius (Klavierstadt Einbeck)
Tamara Brinkmann (Gerhard-Most-Musikschule Alfeld)

Hanse beflügelt Alfeld: Festival startet mit fulminantem Teamspiel

Ein rauschendes Fest für die Ohren und ein starkes Zeichen für kulturellen Austausch: Das „Hanse-Klavierfestival 2025“ feierte am Freitag, den 5. Sept. 2025 in der gut besuchten Kurt-Schwertfeger-Aula in Alfeld einen glanzvollen Auftakt. Unter dem Motto „Hanse beflügelt“ erlebten die Gäste eine außergewöhnliche musikalische Reise, die die verbindende Kraft der Hanse eindrucksvoll zum Leben erweckte.

Die Idee für das Festival, das in den kommenden Jahren auch noch in weiteren Partner-Hansestädten stattfinden soll, entstand aus einer herzlichen Begegnung: Im Rahmen des „Hanse-Trecks“, bei dem Lastenräder nachhaltige Produkte von Einbeck bis Lübeck transportierten, entwickelte sich ein enger und herzlicher Kontakt nach Alfeld. Wie Martin Keil, Koordinator der Klavierstadt Einbeck, in seiner Begrüßungsrede erklärte, war schnell klar, dass dieser Kontakt gepflegt und ausgebaut werden sollte. Eine hervorragende Grundlage für die Zusammenarbeit, die von Co-Veranstalterin Tamara Brinkmann, Leiterin der Gerhard-Most-Musikschule, herzlich begrüßt wurde.


Junge Virtuosen am Steinway-Flügel

Ein Höhepunkt des Abends war die beeindruckende Besetzung: Gintaras Januševičius, künstlerischer Intendant der „Klavierstadt Einbeck“, stand gemeinsam mit seinen hochtalentierten Stipendiaten der „Feuerwerk-Akademie“, Maik Kronhart, Mariia Kurhuzova und Phoebe Papandrea, auf der Bühne. Ihr jugendlicher Enthusiasmus und ihre ansteckende Freude an der Musik erfassten das Publikum vom ersten bis zum letzten Stück.

Für das besondere Klangerlebnis sorgte ein eigens aus Einbeck angelieferter 2,74 Meter langer Steinway & Sons D Konzertflügel. Darauf präsentierten die Musiker ein Programm, das die Vielfalt der Hansestädte musikalisch widerspiegelte – von Händel (London) über Grieg (Bergen) bis hin zu Brahms (Hamburg). Die Stücke wurden virtuos zu zwei, vier, sechs und sogar acht Händen gespielt. Der Abschluss des Konzerts, ein achthändiges Werk, riss das Publikum zu begeistertem Applaus hin.

Die humorvolle und zugleich fachkundige Moderation von Gintaras Januševičius führte die Zuhörer mit spannenden Anekdoten und Hintergründen zur Musik und zur Hanse durch den Abend und machte das Konzerterlebnis noch kurzweiliger. Ein emotionales Highlight war die eigens für den Anlass komponierte Melodie, die Januševičius und Maik Kronhart gemeinsam an zwei Flügeln spielten. Die Tonfolge e-a-h-f stand dabei für Einbeck, Alfeld, Hanse und Freundschaft – ein musikalischer Gruß, der die herzliche Verbindung der beiden Städte perfekt symbolisierte.


Eine gelungene Premiere

Auch abseits der Bühne funktionierte das Zusammenspiel bestens. Kulturfreunde aus Einbeck versorgten die Gäste mit leckeren Canapés, während Alfelder Partner die Getränke bereitstellten. Die Veranstaltung, die von der Stadt Alfeld gefördert wurde, schuf eine familiäre Atmosphäre, in der sich Gäste und Künstler direkt austauschen konnten.

„Die Künstler haben uns mit ihrer Leidenschaft einfach mitgerissen“, schwärmte eine Besucherin aus Alfeld. „Man spürte die Freude bei jedem einzelnen Ton. Es war ein einzigartiges Erlebnis.“ Bernd Stellbogen aus Einbeck ergänzte: „Die Idee, unser Festival in andere Städte zu tragen, ist fantastisch. Es war wundervoll zu spüren, wie die Musik uns alle in Alfeld vereint hat.“ Der Konzertabend hat gezeigt, dass die Musik und die Kultur Brücken zwischen Kulturfreunden aus verschiedenen Städten zu bauen vermag. Mit diesem begeisternden Auftakt wurde der Grundstein für eine musikalische Städtepartnerschaft gelegt, die die Hanse-Idee im 21. Jahrhundert lebendig hält. Fortgeführt wurde das Hanse-Klavierfestival sodann am Folgetag in Einbeck mit einem Kinder- und Jugendkonzert am Vormittag und dem Solorezital „Hanse dramatisch“ des lettischen Pianisten Daniil Mickevich am Abend.

Beatles trafen Schubert – und Einbeck hat ein cooles Piano-LAB

Einbeck hat ein neues Klanglabor – und das gleich mitten in der Innenstadt. Zwischen Notenständern, Tastenklängen und einem BOSTON Konzertflügel ging am vergangenen Samstag das allererste Konzert im neuen Piano-LAB Einbeck über die Bühne – oder besser gesagt: durch den Raum. Denn hier geht es nicht um klassische Bühnenhierarchien, sondern um Begegnung auf Augenhöhe – von Mensch zu Mensch, von Taste zu Taste.

Artist in Residence Maik Kronhart präsentierte unter dem Titel „Beatles meets Schubert“ ein ansprechendes Programm, das scheinbar weit entfernte musikalische Welten nebeneinanderstellte – ohne Anspruch auf endgültige Antworten, aber mit hörbarer Neugier und Spielfreude. Ein Auftakt, der gut zum Konzept des Piano-LABs passt, das Offenheit und Experimentierfreude fördern will.

Mit dem Piano-LAB ist in Einbeck ein Raum entstanden, der Klaviermusik nicht nur erklingen lässt, sondern erlebbar macht. Hier stehen nicht nur mehrere frisch gestimmte Klaviere bereit, sondern auch die Türen offen – für alle, die sich für das Klavierspiel begeistern. Ob jung oder alt, Anfänger oder Virtuose, Chopin-Fan oder Jazz-Liebhaber: Im Piano-LAB ist Platz für Austausch, Ausprobieren und gemeinsames Musizieren.

Regelmäßig sollen hier ab jetzt junge Pianistinnen und Pianisten Gelegenheit bekommen, an hochwertigen Instrumenten zu üben – ohne Mietsorgen, aber mit jeder Menge musikalischem Rückenwind. Auch Workshops, spontane Jams, Gesprächsabende und Kooperationen mit Musikschulen sind geplant. Ein Begegnungsort also, bei dem nicht nur die Klaviere gut gestimmt sind, sondern auch die Menschen.

„Die ersten Töne sind erklungen – wir freuen uns nun weiterhin auf ordentlich Musik und Dialog im Einbecker Piano-LAB.“ so der Kulturschaffende und LAB-Organisator Martin Keil. Mehr Infos zum Piano-LAB finden sich unter www.klavierstadt.de

Einbecker Klavierfrühling aus Sicht einer Teilnehmerin

Der Einbecker Klavierfrühling zählt nun schon seit über 10 Jahren zu unserem zentralen Angeboten der Klavierstadt Einbeck. Es erfüllt mit stolz und viel Freude, dass die Anmeldezahlen Jahr für Jahr gewachsen sind und wir inzwischen regelmäßig 40 Teilnerinnen und Teilnehmer zum Klavierfrühling in Einbeck begrüßen dürfen.

Elena Münster hat mit ihrer Klavierschülerin Tinka ihre Eindrücke über den Klavierfrühling in einer fulminanten Video-Dokumentation zum Ausdruck gebracht. Wir freuen uns sehr über diesen herzlichen Film. Es ist für uns eine riesige Freude, wenn wir mit unserem Wettbewerb Begeisterung erzeugen und den Teilner:innen persönlich und für ihre weitere Entwicklung des Klavierspiels etwas mitgeben können. Wir sagen Danke an Elena und Tinka und wünsche viel Freude mit dem kurzweiligen 12-Min-Video:

 „Ahlborn Konzertflügel“ auf dem Weg zur Sanierung

„Viele schaffen mehr“ ist das Motto und der Claim der Crowdfunding Plattform der Volksbank Einbeck eG. Über eben diese Plattform wurde Ende Juli ein weiteres Mal ein recht ambitioniertes Vorhaben der Konzert- und Kulturfreunde Einbeck e.V. finanziert. Ende letzten Jahres wurde von der Familie Ahlborn ein rund 130 Jahre alter Steinweg Nachfolg. / Grotrian Konzertflügel dem Kulturverein bzw. dem Projekt „Klavierstadt Einbeck“ anvertraut. Dieser Flügel war nicht mehr für den konzertanten Betrieb noch für eine private Nutzung einsetzbar, denn der Zahn der Zeit hatte ihm sehr zugesetzt. Im Gespräch zwischen Musikfreund Dr. Hermann Mahnke und dem Kulturschaffenden Martin Keil entstand recht schnell die Idee, dieses im Kern sehr hochwertige Instrument durch eine professionelle Sanierung wieder zu seiner einstigen Brillanz zu verhelfen. Wieder einmal konnte auf die Unterstützung der Volksbank Einbeck / Seesen mit ihrer Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ gesetzt werden. Insgesamt 40 Kulturfreunde und -freundinnen haben über die Crowdfunding-Plattform der Volksbank eG rund 16.000 Euro für die geplante Sanierung gespendet. Hinzu kam eine Zuwendung über 4.000 Euro aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens von der Volksbank eG in Einbeck. Auf diese Weise konnte die Gesamt-Fundingsumme erreicht werden.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Kulturverein mit seinem Projekt Klavierstadt Einbeck das Vertrauen so viele Förderer genießt und das hochwertige Instrumente nun tatsächlich saniert werden kann. Allen Förderern sei herzlich für ihre Unterstützung gedankt. Durch gemeinsames Engagement wächst die Stadt Einbeck im Bereich der Klaviermusik Jahr für Jahr über sich hinaus.“ so Martin Keil. Diesw Eoche wurde der Konzertflügel von der polnischen Klavierbaumaufaktur SAP in Einbeck abgeholt. Die Sanierung wird in zwei Abschnitten erfolgen. Zunächst werden durch die Firma SAP in Polen die Tischler- und Lackarbeiten erbracht. Sodann wird der Flügel in das Klavieratelier Tobias Schmidt nach Lychen in Mecklenburg-Vorpommern transportiert. Dort wird dann der Klangkörper, die Mechanik und alles weitere, was dem Instrument wieder zu brillantem Klang verhilft, saniert. „Beide Arbeitsschritte haben es in sich. Wir rechnen im Moment damit, dass der Flügel gegen Ende des Jahres von uns in Lychen abgeholt werden kann.“ informieren Hermann Mahnke und Martin Keil. Der Fortschritt der Sanierung wird im Blog der Website klavierstadt.de von Zeit zu Zeit dokumentiert.  Man darf gespannt sein.

Stukenbroks Klavierkonzert im Stiftsgarten Einbeck

Am zweiten Sonntag im Juni 2024 öffnete sich für rund 100 Besucher:innen bei „Stukenbroks Klavierkonzert im Stiftsgarten“ ein wundervoll persönliches Familienalbum des einstigen Einbecker Fahrradfabrikanten.

Weit über den Park hinaus erklang vom späten Vormittag bis zum frühen Nachmittag das eindrucksvolle Klavierspiel von bald 30 in die Klavierstadt angereisten Pianistinnen und Pianisten. Das auf dem prächtigen Jugendstil-Balkon der Stukenbrok-Villa bespielte Bechstein-Klavier, der verwunschene Teich mit dem Springbrunnen, wundervolle Blumenrabatten, glänzendes junges Laub im strahlenden Sonnenschein und ganz im Stile Stukenbroks gekleidete Menschen ließen im Stiftsgarten eine Klang- und Parklandschaft entstehen, die den Geist der schon vor über einhundert Jahren hier lebenden Kommerzienratfamilie erspüren ließ. Mit im Park auf Staffeleien aufgestellten Fotografien der Familie Stukenbrok aus dem Archiv Werner Zänker und Wolfgang Kampa ließ die Kulturschaffende und Künstlerin Patricia M. Keil die Stukenbroks dann auch tatsächlich an diesem Klavierkonzert im Park teilnehmen. Die historischen Fotos zeigten unter anderem auf, wie der private Stiftsgarten einst aussah, wie August Stukenbrok über den Teich zu Füßen seiner Villa in einem kleinen Boot ruderte und seine Familie auf der mondänen Gartentreppe der Villa zum Foto posierte. Unbedingt empfehlenswert ist hierzu das Buch „Wirtschaftswunder der wilhelminischen Zeit“ (ISBN 3730815431)

Es liebte der Kommerzienrat die Villa mitsamt Garten.
Nur hier wollt‘ er zu Hause sein, bei seiner Frau und Töchterlein.
Hier lebten sie jahrein, jahraus, von ihnen blieb dies schöne Haus.

Elfie Haupt

In der „Klavierstadt Einbeck“ konnten sich Kulturfreunde bereits zum vierten Mal über das sehr beliebte Open Air Klavierkonzert in dieser wundervollen Kulisse freuen. Die Pianist:innen von fünf bis „ewig jung“, darunter Preisträger des „Einbecker Klavierfrühlings“ und Stipendiaten der „Feuerwerk-Akademie“, präsentierten ein (ent)spannendes Sommerprogramm. Hits des Programms waren beispielsweise die „Alla Turca“ von Mozart, die von der FEUERWERK-Jung-Stipendiain Frederike Präger vorgetragene „Pathetique“ von Beethoven, die „Harfenetüde“ und die „Revolutionsetüde“ von Chopin, „Mallorca“ von Albeniz, wundervolle Walzer von Brahms, „Clair de Lune“ von Debussy, und vieles mehr. Eine Prämiere war dieses Jahr, dass auch Gesang vom Balkon erklang. Die zwei jungen Göttinger Sängerinnen Elizaveta Zhdaneeva als Hauptstimme und Ekaterina Zhdaneeva als zweite Stimme begleitet durch das Klavierspiel von Svetlana Eberle durchfluteten den Park mit ihrer ergreifend vorgetragenen Trioversion des Ave Verum in der Vertonung von Albinoni. Ein Klangerlebnis, das tief unter die Haut ging. Die Sängerin Elizaveta Zhadaneeva hat sich erst im Frühjahr 2024 auch am Klavier im Rahmen des Einbecker Klavierfrühlings einen ersten Preis erspielt.

Gintaras Januševičius, den das Einbecker Publikum als künstlerischer Leiter der „Klavierstadt Einbeck“ seit vielen Jahren kennt und schätzt, führte durch das spannende Programm. Seine Schüler:innen sind mehrfache Preisträger bei bedeutenden Wettbewerben wie „C. Bechstein“, „Grotrian-Steinweg“, „Jugend Musiziert“, „Einbecker Klavierfrühling“ und viele mehr.

„Man hat sich im Park wie in einem riesigen Kinosaal gefühlt. Solche Konzertformate sind phantastisch dafür geeignet, Menschen dazu zu verleiten, klassische Musik schätzen und auch lieben zu lernen.“ so der ehemaliger FEUERWERK Stipendiat Maik Kronhart, der diesen Tag sowohl im Publikum als auch am Klavier erlebte. Das Team „Tischlein deck Dich“ der Jungen Linde unter der Leitung von Olga Müller verwöhnte in Zusammenarbeit mit dem Ehrenamtsteam rund um Angela Koll von der Deutschen Angestelltenakademie mit Köstlichkeiten Besucher:innen und Pianist:innen. Das Konzert wurde veranstaltet durch die Klavierstadt Einbeck mit ihren Partnern Konzert- und Kulturhauses TangoBrücke, Mendelssohn-Musikschule sowie der Jungen Linde und kann auf die Unterstützung viele engagierter Partner bauen. „Was für ein Mehrwert – dieses phantastischen Klavierkonzert verbunden mit der Ausstellung in Stukenbroks Garten und den im Jugendstil gekleideten Frauen und Männern erzeugte ein wunderschönes Gesamtbild mit einem einmaligen Flair“, schwärmte die Mutter einer Teilnehmerin.

10 Jahre „Einbecker Klavierfrühling“

Jedes Jahr ein bisschen mehr als zuvor. Auch die 10. Edition dieses deutschlandweit ausgeschriebenen Klavierwettbewerbes Mitte März zog wieder viele Pianistinnen und Pianisten in die Klavierstadt Einbeck und setzte dabei neue Maßstäbe.

Am „Einbecker Klavierfrühling“ nehmen bereits seit Jahren Klavierspielerinnen und Klavierspieler aus ganz Deutschland teil. Der Wettbewerb wurde dieses Jahr für maximal 40 Solisten oder Duos ausgeschrieben. Im Teilnehmerfeld traten sodann 35 Solisten und fünf Duos an. Letztendlich konnten sich die Veranstalter somit über insgesamt 45 Teilnehmer:innen aus sieben Bundesländern freuen. Just im Jubiläumsjahr war die Freude über diesen großen Zuspruch dann auch besonders groß.

Die gestarteten Pianist:innen präsentierten sich mit anspruchsvollen Klavierwerke u.a. von Bach, Chopin, Liszt, Grieg, Debussy, Gershwin, aber beispielsweise auch Titeln wie „We Are the Champions“ von Queen. Ziel der Wettbewerbsteilnehmer:innen, die dieses Mal von 8 bis 83 Jahre alt waren, war es dabei, sich einen ersten, zweiten oder dritten Platz zu erspielen. Wieder wurde der Wettbewerb aufgrund der großen Teilnehmerzahl an zwei Orten parallel durchgeführt. Sowohl im Konzert- und Kulturhaus TangoBrücke, als auch in der Mendelssohn Musikschule wurden die Vorspiele der Klavierspieler jeweils von einer hochqualifizierten Jury bewertet.

„Es ist wundervoll, dass wir im zehnten Jahr des Bestehens unseres ‚Einbecker Klavierfrühling‘ bundesweit Bedeutung erlangt haben, aber auch, dass wir lokal enorme Unterstützung erfahren. So konnten sich dieses Jahr alle Teilner:innen und Besucher:innen während des gesamten Wettbewerbstages über eine erstklassige, ehrenamtlich erbrachte Bewirtung freuen. Koordiniert und realisiert wurde das durch die mit der Stärkung des lokalen Ehrenamt befasste Koordinatorin Angela Koll von der Deutschen Angestellten Akademie“ so schwärmt Martin Keil, der gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Gintaras Januševičius die Planung, Koordination und Durchführung dieses Wettbewerbes zur Aufgabe hat.

Den bis zum frühen Nachmittag durchgeführten Wettbewerbsvorspielen folgte mit den beliebten Beratungsgesprächen sodann ein zentrales Angebot des „Einbecker Klavierfrühling“. Alle Teilnehmenden erhalten in diesen Gesprächen die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit den Juror:innen Rückmeldungen zu ihrer am Klavier präsentierten Leistung zu erhalten.

Zum Abschluss des Wettbewerbtages stand ab 18 Uhr wie auch in den Vorjahren wieder das feierliche Abschlusskonzert von Wettbewerbs-Preisträger auf dem Programm. Die Veranstalter luden hierzu wieder öffentlich in die hierzu bereits bestens bewehrte ehrwürdige Aula der Goetheschule Einbeck ein, die für dieses Konzert aufgrund der stets beachtlichen Besucherzahl gerade groß genug ist.

Los ging es hier dann mit der von allen unter Spannung erwarteten Preisverleihung. Gleich 5 Mal konnte in diesem Jahr ein 1. Preis mit Auszeichnung vergeben werden. Darüber freuen konnten sich die 12-Jährige Diana Dvalishvili aus Düsseldorf, das Geschwisterpaar Elisha und Jonathan Ortlieb, 9 und 12 Jahre, aus Fulda, der 8-jährige Julian Pacewicz aus Hannover, sowie die 15-jährige Frederike Präger aus Hannover.

Frederike Präger erfuhr auch die große Auszeichnung, im kommenden Jahr als Stipendiatin zur FEUERWERK Klavierakademie nach Einbeck eingeladen worden zu sein. Ein Preis, der nur vergeben wird, wenn die Leistung am Klavier klar erkennen lässt, dass eine professionellen Pianistenausbildung durch den Gewinner bzw. die Gewinnerin ernsthaft in Erwägung gezogen werden sollte.

Die Auswahl der im Konzert Auftretenden wurde bereits am Nachmittag durch die Jury getroffen. Und dabei wurden nicht nur Erstplatzierte auf die Bühne gebeten, sondern es wurden auch jene Teilnehmer:innen mit einem 2. oder 3. Preis auf die Bühne eingeladen, deren Stücke die Jury als besonders interessant eingestuft hatte. Die Reihenfolge der Recitale legte traditionell Gintaras Januševičius als künstlerischer Leiter der Klavierstadt fest. „Wir freuen uns über die spannenden Beiträge unserer vielen Wettbewerbsteilnehmer:innen und danken der Mendelssohn Musikschule und der Goetheschule mit ihren Mitarbeitern, die uns für den Klavierfrühling wieder ihre Türen geöffnet haben.“ so Januševičius voller Freude und Dank am Abend nach dem Wettbewerb. „Dieses Abschlusskonzert ließ mich an die hochklassigen Konzerte der FEUERWERK Klavierakademie denken. Lediglich waren die Pianist:innen auf der Bühne zum großen Teil eine oder auch mehrere Altersklassen jünger. Das Potenzial und die bereits erreichte künstlerische Tiefe waren allerdings wieder einmal ganz enorm.“ so Dr. Hermann Mahnke, der sich selbst als Fan der Klavierstadt Einbeck bezeichnet. Neben der wichtigen Unterstützung durch die KWS SAAT SE und die AKB Stiftung konnten sich die Organisatoren dieses Jahr auch erstmalig über die Unterstützung des renommierten Musikverlages „Schott Music“ freuen, der den Einbecker Klavierfrühling mit einem großen Sortiment an wertvollen Noten bedachte, die den Teilnehmer:innen als Sachpreise überreicht werden konnten.