Die Stipendiaten der X. FEUERWERK Klavierakademie im Jahr 2026

Wir freuen uns, dass wir auch mit der X. Edition der FEUERWERK Klavierakademie im Jahr 2026 wieder elf phantastische junge Pianistinnen und Pianisten in die FEUERWERK-Familie gewinnen konnten. Mit neuen Konzertformate und besonderen Konzertorten erwarten uns spannende musikalische Stunden. Freuen wir uns drauf!

Astri Aareskjold (*1999)
Schweden/Norwegen

Astri Aareskjold ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, darunter des Stockholm International Music Competition (2017), der Norwegischen Jugendmusikmeisterschaft (2018) sowie der French Connection Academy (2023). Darüber hinaus erhielt sie den Young Musician Prize beim Lövstabruk Chamber Music Festival und wurde 2025 mit dem Martha-Stuhre-Preis ausgezeichnet, der jährlich an eine herausragende Pianistin in Schweden vergeben wird. Sie brachte Werke zeitgenössischer Komponistinnen wie Andrea Tarrodi und Ylva Skog zur Uraufführung. Derzeit ist Aareskjold Artist-in-Residence am Ingesund Piano Center, wo sie ihr Masterstudium bei Julia Mustonen-Dahlkvist absolviert.

Yanjun Chen (*2002)
China

Yanjun Chen erlangte internationale Aufmerksamkeit durch ihren Erfolg beim Van Cliburn International Piano Competition 2025, bei dem sie das Halbfinale erreichte. Als Solistin trat sie unter anderem mit dem Fort Worth Symphony Orchestra, dem Portuguese Philharmonic Orchestra sowie den Salzburg Chamber Soloists auf. Seit 2019 studiert sie bei Prof. Arie Vardi an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Neben der klassischen Musik ist Yanjun Chen auch in anderen Genres aktiv, insbesondere als Popsängerin, und arbeitet mit Produzenten wie Dieter Dierks sowie dem Gitarristen Uli Jon Roth (beide Mitglieder der Rockband Scorpions) zusammen, wodurch sie ihr künstlerisches Profil erweitert.

Mykhailo Diordiiev (*2001) 
Österreich / Ukraine

Mykhailo Diordiiev trat bei zahlreichen internationalen Festivals auf, darunter Music in the Alps Salzburg, das Modelhof World Festival of Performing Arts sowie das Internationale Evgeny-Mravinsky-Festival in Estland. Er ist Preisträger des internationalen Samson-François-Klavierwettbewerbs in Cagnes-sur-Mer sowie des internationalen Wettbewerbs der Association Les Musicales du Centre in Paris. Derzeit absolviert er ein Aufbaustudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Prof. Peter Jozsa (Klavier) sowie Prof. Chia Chou und Alexander Pavlovsky (Kammermusik). Sein künstlerischer Werdegang wird maßgeblich von seiner Mentorin und Förderin Prof. Mag. Anita Frauwallner begleitet, deren Unterstützung eine zentrale Rolle in seiner professionellen Entwicklung spielt.

András Lakatos (2004) 
Ungarn

András Lakatos gewann 2025 den Ersten Preis sowie drei Sonderpreise beim Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Düsseldorf. Im selben Jahr wurde er als Young Artist zum Summerfest der Festival Academy Budapest eingeladen, wo er gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern wie Christian-Pierre La Marca, Alissa Margulis und Leonhard Baumgartner musizierte. Er studiert derzeit bei Prof. Dr. Péter Nagy an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie an der Schola Cantorum de Paris bei Prof. Maurizio Moretti. Seit 2023 ist er Stipendiat der Christel-Guthörle-Stiftung und seit 2024 der Deutschen Stiftung Musikleben.

Yuliia Lavrinenko (*2005)
Ukraine

Yuliia Lavrinenko debütierte im Alter von zehn Jahren mit dem Staatlichen Orchester Charkiw in der Nationalphilharmonie Charkiw und war bis zur russischen Invasion regelmäßig in ihrer Heimat konzertierend tätig. Anschließend zog sie nach Litauen und fand in Kaunas eine neue Heimat, wo sie bei Justas Dvarionas an der Musikakademie der Vytautas-Magnus-Universität studiert. Sie ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter des Wolodymyr-Krainew-Klavierwettbewerbs in der Ukraine sowie des Orbetello Piano Competition in Italien. Ein bedeutender Teil ihres Repertoires widmet sich selten aufgeführten Werken aus ihrer Heimat.

Leonard Mihale (2004)
Rumänien

Leonard Mihale ist der jüngste Preisträger des Internationalen Ferenc-Liszt-Klavierwettbewerbs in Grottammare. Geboren und aufgewachsen in Timișoara (Rumänien), absolviert er derzeit sein künstlerisches Studium am Musical Arts Conservatory in Madrid bei Josu de Solaun. Er trat mit Orchestern auf und gab Soloabende in renommierten Sälen wie dem Auditorio Nacional de León (Spanien), dem Gustav-Mahler-Kulturzentrum in Toblach (Italien), der Villa Medici Giulini (Italien) sowie der Philharmonie Arad (Rumänien). Zudem arbeitete er unter der Leitung von Dirigenten wie Walter Hilgers, Jordi Mora und Radu Popa.

Fulvio Nicolosi (*2003)
Italien

Fulvio Nicolosi wuchs in einer Musikerfamilie auf und konzertierte in zahlreichen italienischen Städten sowie europaweit. Bislang gewann er über 20 Preise bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben, darunter den Internationalen Wettbewerb „Città di Spoleto“ (2024), den „Premio Nazionale delle Arti“ (2024) sowie den renommierten „Premio Venezia“ (2023) im Teatro La Fenice. Er tritt sowohl als Solist als auch als Kammermusiker auf und zeichnet sich durch eine Verbindung von interpretatorischer Präzision und musikalischer Neugier aus. Im Dezember 2024 schloss er sein Studium am Konservatorium „Francesco Morlacchi“ in Perugia mit Bestnote, Auszeichnung und Ehrenlob unter der Leitung von Massimo Spada ab. Derzeit setzt er seine Studien in Rom an der Avos Project International Music School fort.

Jan Nikovich (*2001)
Kroatien

Jan Nikovich (*2001) gewann Spitzenpreise bei Wettbewerben wie Hilton Head, Sendai, Bösendorfer USASU und James Mottram. Seine Karriere führt ihn bereits durch Europa sowie Nord- und Südamerika und Asien, mit Auftritten unter anderem in Japan, Brasilien, den USA und in ganz Europa. Als Solist konzertierte er mit zahlreichen Orchestern, darunter dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Maestro Domingo Hindoyan, in einem international auf Classic FM übertragenen Konzert. Früh in seiner Laufbahn trat er gemeinsam mit Lang Lang beim Junior Music Camp in Barcelona auf und begegnete ihm später erneut in der Münchner Allianz Arena vor 70.000 Zuhörern. Er absolvierte sein Masterstudium an der Musikakademie Zagreb bei Prof. Ruben Dalibaltayan und vertieft seine künstlerische Ausbildung derzeit bei Prof. Natalia Trull an der Musikakademie in Liechtenstein.

Frederike Präger (*2009)
Deutschland

Frederike Präger war bereits 2025 als Stipendiatin ausgewählt worden, musste ihre Teilnahme jedoch aus gesundheitlichen Gründen noch vor dem ersten Konzert absagen. Daher ist sie in diesem Jahr als „12.“ Stipendiatin eingeladen. Sie ist mehrfache Preisträgerin bedeutender Jugendwettbewerbe, darunter Bundeswettbewerb Jugend musiziert, der Internationale Jugendwettbewerb Riga sowie der Grotrian-Steinweg-Klavierwettbewerb in Braunschweig. Konzertauftritte führten sie unter anderem ins Staatstheater Oldenburg, in das Schloss Richmond in Braunschweig und in den Mozart-Saal Hamburg. Im Jahr 2025 gab sie ihr Orchesterdebüt. Ihre musikalische Entwicklung wird seit Beginn von Gintaras Januševičius und der Musikschule Isernhagen & Burgwedel begleitet.

Meda Siliūtė (*2007)
Litauene

Meda Siliūtė ist Preisträgerin von über 40 Klavierwettbewerben in ganz Europa. Aus der kleinen Küstenstadt Šilutė stammend, entwickelte sie sich zu einer der herausragendsten jungen Musikerinnen Litauens. Sie tritt regelmäßig bei renommierten litauischen Festivals auf und arbeitet mit verschiedenen Orchestern zusammen. Seit 2024 ist sie Stipendiatin der Mstislaw-Rostropowitsch-Stiftung „Help for Lithuanian Children“. Derzeit beendet sie ihre Ausbildung am Juozas-Naujalis-Musikgymnasium in Kaunas bei Birutė Kumpikienė.

Povilas Ušinskis (*2007)
Litauen

Povilas Ušinskis ist jüngster Preisträger des Internationalen Jugendwettbewerbs in Riga und gewann darüber hinaus mehr als zehn weitere Wettbewerbspreise in seiner Heimat Litauen. Er ist stolzer Botschafter seiner Heimatstadt Šiauliai sowie Empfänger des dortigen Young Artist Scholarship. Als engagierter Kenner des Lebens und Werks des Künstlers und Komponisten M. K. Čiurlionis wird er regelmäßig eingeladen, dessen Werke bei Festivals in Litauen und im Ausland aufzuführen. Derzeit schließt er seine Ausbildung am Saulius-Sondeckis-Kunstgymnasium in Šiauliai bei Raimonda Sližienė ab.

Paula Vogel (*2007)
Deutschland

Paula Vogel kommt aus Göttingen und hat vor Kurzem erneut einen Preis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen – genau dort haben wir sie entdeckt. Paula entstammt einer Musikerfamilie und begann daher früh mit ihrer pianistischen Ausbildung. Sie erhielt Preise auf Landes- und Bundesebene, sowohl in der Solo- als auch in der Ensemblewertung. Als Geigerin ist sie zusätzlich in der Orchesterarbeit aktiv und engagiert sich aktuell in zwei Jugendorchestern. Derzeit ist sie Schülerin am Theodor-Heuss-Gymnasium Göttingen und widmet sich der weiteren künstlerischen Vertiefung ihrer musikalischen Fähigkeiten.