Von Chopin bis Clubbeats: Wie die FEUERWERK Klavierakademie 2026 Millionen Fans der Klaviermusik weltweit erreichte
Wenn Jahr für Jahr elf außergewöhnliche Klaviertalente für 10 Tage in Einbeck in die Tasten greifen, wird die Stadt zu einem bemerkenswerten Hotspot der Klaviermusik. Vom 21. bis zum 29. März fand die FEUERWERK Klavierakademie 2026 in der Klavierstadt Einbeck statt – eine Woche voller musikalischer Intensität, künstlerischer Reifung und mitreißender Konzerte, die weit über die Grenzen Südniedersachsens hinaus bemerkenswerte Beachtung fand.
Die FEUERWERK Akademie unter der Leitung des renommierten Pianisten und Pädagogen Gintaras Januševičius folgt einem besonderen Prinzip: Man kann sich nicht bewerben. Die Teilnehmer:innen werden weltweit bei Wettbewerben und Festivals aufgrund ihrer herausragenden Leistungen gesichtet und direkt nach Einbeck eingeladen. In diesem Jahr versammelten sich erneut elf Ausnahmetalente, um an ihrem Repertoire zu feilen.
Der Auftakt der Woche war für die Stipendiat:innen direkt mit Verantwortung verbunden: Am ersten Tag besetzten sie die Juryposten des Einbecker Klavierfrühling 2026. Dieser Rollenwechsel markierte für die Stipendiat:innen den Beginn einer arbeitsreichen Woche, die von täglichem Üben, den Meisterklassen an zwei Konzertflügeln im Kammersaal, fünf Akademiekonzerten, stetigem Feilen an der künstlerischen Persönlichkeit bis hin zu Aufnahmen im D-Room Studio Hannover geprägt war.
Sicher auch wegen des hohen Pensums entstand von Beginn an ein tiefes Gemeinschaftsgefühl. So bot beispielsweise der traditionelle Kochabend in den Einbecker Kulturbüros im Druckerviertel viel Raum für kulturellen Austausch: Die kulinarische Reise reichte von litauischer kalter Rote-Bete-Suppe bis hin zum australischen Dessert-Klassiker „Pavlova“.
Dass die FEUERWERK Akademie international aufgestellt ist, wurde auch durch einen Funfact am Rande deutlich:
Ein Video der FEUERWERK-Abschlussparty, bei denen die Pianisten gemeinsam an zwei Flügeln die 4. Etüde von Chopin mit modernen Clubbeats fusionierten, entwickelte sich in den sozialen Netzwerken tatsächlich zum globalen Phänomen. Mit mehreren Millionen Aufrufen, schnell über 14.000 Likes (Stand 7. April 2026) und 6500 Shares wurde das Video zur perfekten Visitenkarte für die Klavierstadt Einbeck:
Ein Beweis, dass Klassik, Jugendlichkeit und Kreativität hier eindrucksvoll gelebt und erlebt werden können.
Die musikalischen Ergebnisse der Woche wurden in fünf Konzerten präsentiert, die auch dieses Jahr wieder auf große Resonanz stießen. Die Konzertsäle im Alten Sudhaus Einbeck, im Prinzenpalais Wolfenbüttel und im Theater in der List (Hannover) waren schon Wochen vorher wieder gewohnt schnell restlos ausgebucht. Sodann bildete das Abschlusskonzert der Akademie in der Stiftskirche Bad Gandersheim den imposanten Höhepunkt der Akademiewoche. Der wunderschöne Kirchenraum der Stiftskirche begeisterte Publikum und Pianisten schon vor dem Konzert gleichermaßen. Und zu allen Konzerten riss es die Konzertbesuchern zum Abschluss applaudierend von den Bänken. „An Standing Ovations gewöhnt man sich zum Glück nie – es ist immer wieder ein wundervolles Gefühl, mit unserer Musik Menschen begeistern zu dürfen.“ so Gintaras Janusevicius und Martin Keil, die beiden Köpfe der Klavierstadt Einbeck, nach dem Abschlusskonzert in der Stiftskirche. Das Repertoire der Pianist:innen war wieder breit gefächert. Neben den großen Meistern wie Liszt, Beethoven, Rachmaninoff und Chopin erklangen auch selten gehörte Werke von Komponisten wie Revutsky (Ukraine), Čiurlionis (Litauen), Duran (Spanien) oder Gulda (Österreich).
Ein kulturelles Leuchtturmprojekt dieser Größenordnung ist nur durch starke Unterstützer möglich. Ein besonderer Dank gilt wie immer der AKB-Stiftung, der KWS SAAT Einbeck, der Einbecker Brauhaus AG und der Einbecker Morgenpost. Als neue Förderer sind die part AG und die Allianz Vertretung Michael Dimke 2026 mit angetreten. Auch dem Landkreis Northeim und hier insbesondere der Schirmherrin Fau Landrätin Astrid Klinkert-Kittel wird für die Unterstützung und das Grußwort zum Galakonzert in der Stiftskirche großer Dank ausgesprochen.


